Hausnotruf & Notfallarmband · Sicherheit rund um die Uhr
Ein Knopfdruck – und es meldet sich jemand.
Der häufigste Grund, warum ältere Menschen ihre Wohnung verlassen müssen, ist nicht Krankheit, sondern die Angst der Familie. Ein Notrufsystem nimmt diese Angst – zuhause und, mit GPS-Armband, auch unterwegs.
Klassischer Hausnotruf: Basisstation plus Funksender, gilt in der Wohnung und meist im Garten.
Mobiles Notfallarmband: funktioniert überall per Mobilfunk, mit GPS-Ortung und automatischer Sturzerkennung.
Kosten: monatliche Gebühr inklusive Notrufzentrale – die genaue Höhe nennen wir Ihnen in der Beratung.
Zuschuss: Bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse den Hausnotruf in der Regel bis 25,50 € monatlich.
01 · Auswahl
Hausnotruf oder mobiles Armband?
Die Entscheidung hängt davon ab, wo der Notfall wahrscheinlich ist:
Wer die Wohnung selten verlässt und dort schon einmal gestürzt ist, ist mit dem klassischen Hausnotruf gut versorgt: Basisstation, Sprechverbindung, Funksender als Armband oder Kette.
Wer noch täglich unterwegs ist – Einkauf, Spaziergang, Garten –, braucht ein mobiles System mit GPS. Sonst nützt der Knopf genau dort nichts, wo die meisten Stürze passieren: draußen.
Moderne Armbänder erkennen Stürze automatisch und lösen auch dann aus, wenn jemand bewusstlos ist oder den Knopf nicht mehr erreicht. Sie sind wasserdicht und können beim Duschen anbleiben – wichtig, weil das Bad der häufigste Sturzort ist.
02 · Kostenübernahme
Was die Pflegekasse übernimmt
Der Hausnotruf ist ein anerkanntes Pflegehilfsmittel. Bei anerkanntem Pflegegrad – ab Pflegegrad 1 – übernimmt die Pflegekasse die monatlichen Kosten in der Regel bis zu 25,50 €. Häufig ist damit die Grundversorgung vollständig abgedeckt.
Antrag: formlos bei der Pflegekasse, wir bereiten ihn vor.
Voraussetzung: Die Person lebt allein oder ist zeitweise allein und kann im Notfall keine Hilfe rufen.
Zusatzleistungen wie GPS-Ortung, Schlüsseldepot oder tägliche Rückmeldung kosten extra.
Ohne Pflegegrad tragen Sie die monatlichen Kosten selbst – die genaue Höhe nennen wir Ihnen in der Beratung. Auch dann übernehmen wir Einrichtung und Einweisung.
Pflegegrad vorhanden? Wir bereiten den Antrag vor.0521 938485-0
03 · Ablauf
Von der Beratung bis zum ersten Testruf
1
Beratung
Im GesundZentrum oder beim Hausbesuch: Welche Situation, welche Technik.
2
Antrag
Bei der Pflegekasse, sofern ein Pflegegrad vorliegt – wir bereiten ihn vor.
Gemeinsam mit der Notrufzentrale. Hinterlegte Angehörige werden im Ernstfall nach Absprache mitalarmiert; auf Wunsch verwahren wir einen Schlüssel im Depot.
Häufige Fragen
Was wir oft gefragt werden
Zahlt die Pflegekasse den Hausnotruf?
Bei anerkanntem Pflegegrad in der Regel ja – bis zu 25,50 € monatlich. Damit ist die Grundversorgung meist vollständig abgedeckt. Den formlosen Antrag bei der Pflegekasse bereiten wir für Sie vor.
Was ist der Unterschied zwischen Hausnotruf und Notfallarmband?
Der klassische Hausnotruf funktioniert über eine Basisstation in der Wohnung mit Sprechverbindung zur Notrufzentrale. Ein mobiles Notfallarmband arbeitet über Mobilfunk und GPS und funktioniert auch unterwegs – beim Einkauf, im Garten, auf dem Spaziergang.
Funktioniert das Armband auch beim Duschen?
Ja, die Geräte sind wasserdicht und bleiben beim Duschen am Handgelenk. Das ist wichtig, weil das Bad der häufigste Sturzort in der Wohnung ist und der Knopf genau dort erreichbar sein muss.
Wer nimmt den Notruf entgegen?
Eine rund um die Uhr besetzte Notrufzentrale. Sie spricht über die Freisprecheinrichtung mit der Person, alarmiert hinterlegte Angehörige und im Ernstfall den Rettungsdienst – nach dem Ablaufplan, den Sie bei der Einrichtung festlegen.
Was passiert, wenn jemand bewusstlos ist?
Geräte mit automatischer Sturzerkennung lösen auch ohne Knopfdruck aus. Meldet sich niemand auf den Rückruf der Zentrale, wird nach dem hinterlegten Plan Hilfe geschickt – Angehörige, Nachbarn mit Schlüssel oder der Rettungsdienst.