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Erfolgreiche Fachveranstaltung zu IPReG: Innovative Ansätze für die Patientenversorgung der Zukunft

Mehr als 60 Fachleute aus Kliniken, Pflege, Kassen und Kommunen diskutierten am 8. November 2024 im GesundZentrum über das Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – mit Workshops zu VR-Therapie, Telemedizin und Entlassmanagement.

Teilnehmende der IPReG-Fachveranstaltung im Workshop im GesundZentrum

Am vergangenen Freitag, 08.11.2024, fand im PVM GesundZentrum Bielefeld unsere Fachveranstaltung zum Thema IPReG (Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz) statt.

Mehr als 60 Fachleute aus den Bereichen Kliniken, ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen, Leistungserbringer und Kommunen kamen zusammen, um gemeinsam die Herausforderungen und Chancen in der Intensiv- und Rehabilitationspflege zu diskutieren.

Die Begrüßung, mit Hinweis auf den Kooperations- und Vernetzungsansatz des dafür gestalteten PVM GesundZentrum Bielefeld, erfolgte durch den Initiator und Geschäftsführer Markus Wendler.

Fokus auf regionale Vernetzung und innovative Versorgungskonzepte

Als Moderator der Fachveranstaltung hob Uwe Borchers, Geschäftsführer des ZIG OWL, hervor, wie wichtig die regionale Vernetzung der Akteure für eine zukunftsfähige Patientenversorgung ist. Angesichts des Fachkräftemangels, der demografischen Veränderungen und der Umstrukturierung der Kliniklandschaften sind neue, flexible Versorgungsmodelle gefragt. Die Politik sei aufgefordert, hier mehr Spielräume zu schaffen und regionale Initiativen zu fördern.

Spannende Workshops und Fachvorträge

Der Vormittag begann mit praxisnahen Workshops zu aktuellen Innovationen in der Patientenversorgung:

  • Medizinische VR-Therapie: Alexander Peters (Aveo Physio) und Adrian Thyssen (Vassilli Deutschland) präsentierten ihre Erfahrungen mit Virtual Reality in der Therapie von Beatmungspatienten. Diese innovative Behandlungsmethode stieß auf großes Interesse und wurde von den Teilnehmenden als sinnvolle Erweiterung in der Therapie begrüßt.
  • Telemedizin und mobile Diagnostik: Jenny Buchheister-Schulz (DFG) demonstrierte den Einsatz mobiler Blutgasanalysen und flexibler endoskopischer Schluckuntersuchungen (FEES) zur Verbesserung der Patientenversorgung.
  • Entlassmanagement: Sebastian Ziemba (Pro Patient / Sanitätshaus Mitschke)
    stellte das weiterentwickelte Konzept des Entlassmanagements vor, das auf eine patientenorientierte Nachsorge setzt und großes Interesse weckte.

Podiumsdiskussion: Herausforderungen und Chancen des IPReG

Im Anschluss fanden Fachvorträge und eine Podiumsdiskussion zu den politischen und rechtlichen Herausforderungen des IPReG statt. Sebastian Lemme, Vorstand des SelbstHilfeVerband-Forum Gehirn e.V., beleuchtete die aktuelle Gesetzeslage und die Auswirkungen auf die Versorgung. Anica Dreßler (DFG Gruppe) sprach über ihre praktischen Erfahrungen als Überleitungsmanagerin in der Kinderintensivpflege.

Ausblick: Gemeinsam die Zukunft der Patientenversorgung gestalten

Die Veranstaltung zeigte deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren im Gesundheitswesen ist. Die rege Beteiligung und das große Interesse der Teilnehmenden unterstreichen das Potenzial neuer Versorgungsansätze und die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen, um die Qualität der Patientenversorgung weiter zu verbessern.

Wir danken allen ReferentInnen und TeilnehmerInnen für den inspirierenden Austausch und freuen uns darauf, auch in Zukunft gemeinsam innovative Lösungen für die Patientenversorgung zu entwickeln.

Veröffentlicht am 12. November 2024 · Alle Beiträge

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